Warum ich ein Tablet kaufte

Das Leben ist komisch. Noch vor ein paar Wochen habe ich mich über die Unzulänglichkeiten und die emotionale Leere von Tablets echauffiert und jetzt sitze ich hier mit einem. Ihr fragt euch bestimmt wie es dazu kam und vor allen Dingen was das für ein Tablet sein muss. Und wie es so üblich ist werde ich euch das auch alles erzählen. Aber alles der Reihe nach.

Warum nur????
Neben meiner Haupttätigkeit Hipster zu verunglimpfen, habe ich noch die Angewohnheit mich mit Computerprogrammen auseinanderzusetzen. Und das meine ich ernsthaft so. Ich versuchte immer eine noch vernünftige Abwägung zwischen IT-Sicherheit und Nutzen für mich zu erstellen. Sprich wenn der Aufwand für Wartung und Backups immer noch 50/50 mit dem eigentlichen Nutzen steht, habe ich kein Problem damit. Dieser gefühlte Richtwert wurde schon vor ca. einem Jahr überschritten. Ich habe es so gemacht wie alle anderen und mir eingeredet, das sei schon richtig so und es ist doch besser sich händisch mit den einzelnen Komponenten auseinanderzusetzen. Trotz aller Optimierungen der vergangenen Jahre brauchte die 9. und letzte aller HATEMACHINES nach einer Gesamtlaufzeit von mittlerweile 4,5 Jahren gerade einmal 10 Minuten zum hochfahren. Das liegt nicht an der Hardware sondern auch der Fragmentierung eines Windowssystems. Windows 8 habe ich mir noch nicht so intensiv angeschaut, aber generell gehe ich davon aus, dass Fragmentierung eine der infrastrukturellen Schwächen eines Windows Kernels sind. Und dann war da noch die Sache mit dem Platz. So ein Computer frisst einfach mal seine 4qm mit Stuhl Tisch etc. Dann kommen noch etliche andere Aspekte, die jetzt aber einfach zuviel für einen kleinen Artikel sind.

Euphorischer Fatalismus
Die Entscheidung für ein Tablet hat für mich ein bisschen etwas von blind auf eine Schlucht zu laufen. Ich weiß das beim Umstieg so ziemlich alles schief gehen kann, aber wenn es läuft dann läufts. Darum unterstützt mich beim Umstieg auch eine externe Festplatte und der Zweitrechner hier im Hause der allerdings nur zu administrativen Zwecken gebraucht wird. Bspw. Verwaltung dieses Blogs, Officekram etc.
Zu alle dem habe ich mir auch noch Gedanken zu mir, der NSA und dem Internet gemacht. Jetzt macht es doch absolut keinen Unterschied mehr wer wie wen überwacht. Was eine Riesensauerei ist, ist Industriespionage. Der Rest ist ja nur ein Penislängenmessen zwischen Konservativen, Neoliberalen und Ultraorthodoxen. Also habe ich im Vorfeld wenig damit zu tun. Zurück zum Purismus, zurück in die Cloud.

Galaxy Note 10.1 2014

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Galaxy Note 10.1 2014

Mir war es wichtig neben Cloudanbindung auch wenige Drittanbieterapps auf dem Tablet zu haben, das Deinstallationsprozedere um das Note 10.1 von dem üblichen Müll von Samsung zu befreien hat vom Start weg ca. 2 Stunden gedauert. Das war etwas länger als ich dachte, aber verhältnismäßig immer noch in Ordnung. Insgesamt läuft auch alles schön flüssig, und wie ihr mit diesem Artikel ja sehen könnt hat auch die Anbindung an den Blog geklappt.

Alles in allem war es das auch schon was ich schreiben wollte. Ich entschlacke mich also, weil mir dieser ganze IT-Kram in der Freizeit zum Hals heraushängt. Was demnächst aber trotz allem noch kommt: Ein Update zu Hipsterfitness und was sich hier noch alles so getan hat. Für Fragen und Kritik bezüglich meiner herrlichen Inkonsequenz bin ich wie immer offen.

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Ich schreibe über das Social Web, Hipsterfitness, Netzpolitik und ab und zu triviales. Wer in mir einen Nazi vermutet ist des Lesens wohl nicht mächtig und sei auf die "Über mich und den Blog" Seite verwiesen.

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