Von unverhofften Stöckchen zur Weihnachtszeit

Eigentlich ist es ziemlich lustig. Aber mit dieser privaten Bloggerei betrete ich totales Neuland. Ungefähr so wie Columbus. Oder Curiosity. Oder ein vollkommen ignoranter Social Web Protestant welcher einfach Mal die gesamte Blogosphäre gerne über einen Kamm geschoren hat. Egal. Wie das Leben so spielt hat mich die Eule bzw. Orange Apelsina von Erdbeerfleisch dazu aufgefordert mehr oder weniger triviale Fragen zu beantworten. Dann mache ich mal:

Wie war dein Tag?
Sehr schön. Immerhin war Samstag. Wegen der aufkommenden Wintertage habe ich mir neue Handschuhe und einen Schal gekauft. Jetzt sitze ich hier und schreibe. So betrachtet ist die Frage eigentlich ziemlich paradox, weil sie ja nie endgültig beantwortet werden kann.

Wieviele Blogs hast du abonniert?
Über den Daumen gepeilt 2. Revengeday und Erdbeerfleisch. Und dann folge ich da noch rund 600 Leuten auf Twitter die auch einigermaßen regelmäßig bloggen.

Multimedia oder Text — Was spielt in deinem Alltag die größere Rolle?
Text. Quelltext. Sehr viel davon. In allerhässlichstem ABAP. Und dann sind da noch die vielen trockenen Artikel die ich den ganzen Tag über lese.

Was ist/wird die technische Errungenschaft des 21. Jahrhunderts?
Auch wenn es viele nicht gerne wahr haben möchten: Big Data. Das liegt an folgenden Punkten: Momentan befinden wir uns mitten im Umbruch aus dem Informationszeitalter heraus in das Innovationszeitalter. Darum wird auch das abrufen von Informationen aus dem Internet auch noch als dümmlich gewertet. Tatsächlich werden ja aber nur die kapazitiven Fähigkeiten unseres Hirns externalisiert und, was viel wichtiger ist, für jeden zur Verfügung gestellt. Jetzt durch NSA und Datenschutzfragen etc., kommen wir halt auf eine neue Eskalationsstufe:  Wie viel Information darf frei sein? Wie viel Information darf mein sein? Diese Scheiße von wegen Smart Data und dem ganzen anderen Fetz braucht man übrigens nicht zu glauben. Das ist nur Marketingvokabular.

Glaubst du die Menschheit verblödet?
Hm… Nein. Wir machen ja einfach das was wir schon seit Jahrtausenden machen. Nur jetzt gibt es eben wesentlich mehr Spielzeug.

Wenn du jetzt live im Radio wärst, wen würdest du grüßen?
Zoltán Farkas von Ektomorf. Vermutlich auch weil er es nicht verstehen würde warum er gerade gegrüßt wird.

Ich. Twitter. Sitzplatz. Kaffee.

Ich. Twitter. Sitzplatz. Kaffee.

Nenne drei besondere Orte, an denen du dich gern aufhälst.
Es gibt keine speziellen Orte die ich gerne immer wieder aufsuche. Hauptsache die sind irgendwo mittendrin. Und ich habe einen Kaffee und meinen Twitteraccount.

Wie war dein Spitzname als Kind? Wie nennt man dich heute?
Fein. Herr Fein. Aufmerksame verwenden natürlich den kompletten Namen: Monochromrassist Fein.

Was hat dein Leben in den letzten 5 Jahren am meisten verändert?
Meine Hochzeit. Und ca. 24.000 Euro die für den nicht stattgefundenen Kauf einer Wohnung draufgegangen sind. Der Gewinn des Eulenshirts. Das Nichtrauchen.

Wohin geht die Reise?
Marburg. Zum Akustik-Konzert von Samsas Traum. Außerdem 2014 endlich an den einen oder anderen Volkslauf.

Weil ich so wenige Menschen mit Stöckchen bzw. Blogs habe und kenne, geht der gleiche Fragebogen einfach mal an Ramses.

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Ich schreibe über das Social Web, Hipsterfitness, Netzpolitik und ab und zu triviales. Wer in mir einen Nazi vermutet ist des Lesens wohl nicht mächtig und sei auf die "Über mich und den Blog" Seite verwiesen.

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Comments
  1. Julia

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