Hipsterfitness: Grundlagen – Zeit ist relativ

Die meisten Menschen haben ein Zeitproblem. Ich auch. Aber das liegt nicht an dir oder mir sondern ist ein gesellschaftliches Problem. Und wenn wir jetzt schon so dekadent unsere Probleme auf andere abwälzen, sage ich dir auch noch, dass ein Fitnessstudio Geld kostet. Und Zeit. Du musst ja auch erstmal hinkommen. Den Weg kann man sich also meiner Meinung nach sparen. Wir zählen also jetzt auf: Die Vorteile der Hipsterfitness.

Jederzeit – Und überall
Das Hipsterfitness-Projekt geht nicht nur superflexibel auf deine Bedürfnisse ein, nein: Du kannst es auch überall ohne Probleme einsetzen. Ob Du gerade zuhause bist, in einem Park oder in einer fremden Stadt in bspw. einem Hotel. Neben dem Kochen, neben dem bloggen, neben dem Fernsehschauen. Und warum? Weil keine Geräte benötigt werden.

Kürzer als Du denkst
Generell empfehle ich nicht mehr als 5 Mal die Woche zu trainieren. Zwischendurch fehlt es einem zwar, aber es bringt einen eben nicht weiter. Da braucht der Körper Regenerationsphasen. Zu dem: Länger als 60 Minuten am Tag ist totaler Irrsinn. Ich mache täglich nicht mehr als 45 Minuten. Richtig sinnvoll sind vermutlich sogar nur 25 Minuten.

Vorbereitungen
Keine Angst Du brauchst keinen zusätzlichen Kram. Jetzt geht es um Dehnung. Bevor die ganzen Workouts gemacht werden musst du deiner Muskulatur ja in irgendeiner Art und Weise vermitteln, dass du zwar trainieren möchtest, aber auch beweglich bleiben willst. Ich habe jetzt spontan Typen a la Dwayne Johnson als prima Beispiel wie du herumläufst wenn du eine verkürzte Muskulatur hast. Klar sieht es auf den ersten Blick imposant aus, aber du wirst unbeweglicher wenn du dich nicht regelmäßig dehnst. Dehnübungen werde ich in einem weiteren Artikel mal explizit aufführen. Weil du im Prinzip nur 3-4 verschiedene brauchst. Solange kannst Du ja danach googeln.

Aufwärmen in weniger als 30 Sekunden?

Aufwärmen in weniger als 30 Sekunden? Ist zu empfehlen und überall möglich

Bevor du mit einem Workout loslegst solltest Du deinen Kreislauf erstmal auf Vordermann bringen. Wie Du das machst, bleibt dir überlassen. Ich selbst mache auch immer einen Kaltstart. Ab und zu merkt man allerdings, dass es besser wäre seinen Kreislauf im Vorfeld auf Touren zu bringen. Insbesondere bei langatmigeren Übungen die später auftauchen wie Pushups oder Crunches ist es. Vorteilhaft sich im Vorfeld aufzuwärmen. Das kannst du erreichen in dem Du auf der Stelle hüpfst, oder einfach mit deinen Händen Blut durch deinen Körper pumpst. Dazu stellst Du dich einfach mitten in den Raum und öffnest und schließt deine Hände im 1 Sekunden-Takt. Zum aufwärmen sollten 50 Mal reichen. Wenn Du dir unsicher bist, oder dir für den Anfang nicht so viel zutraust starte mit 30. Hauptsache dein Kreislauf wird in irgendeiner Form angeregt.

Optionales Gedöns: Du brauchst nur Sportgeräte wenn Du sie für nötig hälst

Optionales Gedöns: Du brauchst nur Sportgeräte wenn Du sie für nötig hälst

Noch was? Achja: Ausrüstung
Und wie immer beim Sport: Aufgrund der Verletzungsgefahr natürlich allen unnötigen Schmuck etc. ablegen. Zum trainieren in der Wohnung reichen T-Shirt und Jogginghose, für draußen selbstverständlich wetterfeste Kleidung und Laufschuhe. Wenn Du dich noch im Haus befinden solltest, dann schaffe dir Platz. Wie viel Platz du brauchst musst du selbst wissen, aber wenn du die Arme ausstreckst und dich einmal im Kreis drehst und an nichts stößt, hast du denkbar gute Voraussetzungen für einen Trainingsort gefunden. Der Rest ist Komfort: Wenn Du dich also mit einem Kachelboden arrangieren kannst, dann trainiere eben dort. Ich persönlich habe kurzhaarigen Teppichboden für mich entdeckt, denn man rutscht nicht ab und er ist nicht kalt.

Aus rechtlichen Gründen möchte ich hier noch einmal darauf aufmerksam machen, dass ich sportmedizinischer Laie bin und die Artikelreihe Hipsterfitness nur auf persönlichen Erfahrungswerten beruht. Für etwaige körperliche Schäden übernehme ich also keine Verantwortung.

So. Die Grundlagen sind geschaffen: Das heißt mit den nächsten Artikeln starten wir dann mal langsam durch und gehen ans eingemachte.

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Ich schreibe über das Social Web, Hipsterfitness, Netzpolitik und ab und zu triviales. Wer in mir einen Nazi vermutet ist des Lesens wohl nicht mächtig und sei auf die "Über mich und den Blog" Seite verwiesen.

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