Hipsterfitness: Grundlagen – Ernährung

Weil heute Sonntag ist und ich mir seit gestern ein wenig intensivere Gedanken darum gemacht habe, was ich wie und warum esse, dachte ich mir dies ist doch eine prima Basis für einen Grundlagenartikel. An sich esse ich alles. Sogar ziemlich unverhohlen. Aber seitdem ich mit Sport als solchem angefangen habe, habe ich dennoch einige Punkte explizit vermieden. Unter anderem auch weil man eben merkt dass die viel zu schwer im Magen liegen oder einfach nur chemischer Kackbrei sind. Natürlich sind das alles nur persönliche Erfahrungswerte, aber an sich und in sich glaube ich hat mich das auch ein ganzes Stück weitergebracht ohne mich selbst all zu stark einzuschränken bzw. überhaupt das Gefühl zu vermeiden mich unter einer Art “Zwang” zu ernähren.

Iss doch was Du willst
Ja es stimmt. Du kannst prinzipiell essen was auch immer Du möchtest und trotzdem an dem Projekt #Hipsterfitness teilnehmen. Du musst dann eventuell nur etwas härter trainieren oder das eine oder andere Mal eben verzichten. Das Geheimnis ist der bewusste Umgang mit Lebensmittel. Was beinhaltet was? Wie nehme ich genug Proteine zu mir ohne auf diesen Chemiekram umzusteigen? Du kannst bspw. für die Proteinzufuhr ein Glas Erdnussbutter essen. Oder Mozarella. Der Unterschied hier ist natürlich der Fett- und Zuckergehalt und je mehr Fett bzw. Zucker etwas beinhaltet desto mehr musst du eben strampeln um den entsprechend Gewinn aus dem Lebensmittel deiner Wahl herauszubekommen. Wenn Du also Bescheid weißt was relativ wenig Fett beinhaltet, aber einen hohen Proteingehalt aufweist musst Du nicht so intensiv hinter deinen Workouts her sein, weil du eben nicht gegen viel Fett trainieren musst. Natürlich kann man auch den ganzen Tag Fleisch essen. Denke aber im Umkehrschluss dann mal daran wie verschwenderisch Du mit Tieren umgehst. Deswegen vermeide ich Extrawürste in Form von noch mehr Fleisch und bevorzuge dann doch lieber Käse oder Hülsenfrüchte. Erdnussbutter kann ich aber nicht empfehlen. In diesem Diagramm habe ich hoffentlich gut erklärt warum du nicht allzu viel Erdnussbutter essen solltest.

Protein: Alle Angabe in Gramm

Protein: Alle Angaben in Gramm

Saufe wie ein Hipster
Eigentlich bekommt man das ja überall gesagt, aber es stimmt. Viel Wasser unterstützt nicht nur deinen Kreislauf sondern schützt dich auch vor Kopfschmerzen durch Dehydration. Und nein es muss nicht nur Wasser sein. Wasser ist aber Kalorienarm. Um möglichst modern mit deinem eigenen Flüssigkeitshaushalt umzugehen, gibt es auch so hippe Apps wie Twoffein. Dank Twoffein kann ich auch wirklich noch nachvollziehen was und wie viel ich wann getrunken habe. Und die nächsten Tage werde ich Twoffein hier auch einmal vorstellen.

Unterstütze keine freien Radikale!
Essen kann auch politisch sein. Zumindest auf den ersten Blick. Denn eigentlich geht es hier um Gemüse. Das wichtigste Vorweg: Obst und Gemüse können dich mit Mineralien, Vitaminen etc. unterstützen. Meiner Meinung nach insbesondere aber Gemüsesorten die gegen freie Radikale aktiv werden. Das sind bspw. Tomaten. Freie Radikale stehen im Verdacht Krebs zu erregen. Es mag sich komisch anhören, aber mit diesem Unterbewussten Wissen, dass sich durch die Tomaten ein Kampf gegen zerstörerische Körperzellen in meinem Körper stattfindet ist auch eine ungemein größere Motivation vorhanden noch mehr Gemüse zu essen. Egal welche Motivation dich auch verfolgen sollte: Innerhalb von wenigen Wochen verspürst du automatisch eine signifikante Verbesserung deiner Lebensqualität.

Schnelles Frühstück? Optional auch mit Eiern

Schnelles Frühstück? Optional auch mit Eiern

Die Top 6 der Ernährungsgrundlagen für Hipsterfitness
An dieser Stelle ein paar Empfehlungen für Lebensmittel die man ohne viel Aufwand in den Alltag integrieren kann, die einem aber explizit gut tun.

  • Mozzarella und Tomaten – Eine Killerkombo weil du gleichermaßen deinen Proteinhaushalt auffrischst und dann auch noch was für Vitamine tust. Außerdem ist das nach gerade mal 2 Minuten angerichtet.
  • Mehrkornbrot – Weil es ja auch ein bisschen auf Masse ankommt und nicht nur auf Proteine, hier als prima Kohlenhydratlieferant
  • Nudeln aus Hartweizengrieß – Ja es hört sich zuerst so an als würdest du diesen Kram nur in Alnatura oder anderen Ökoläden bekommen, aber nein. Nudeln aus Hartweizengrieß sind üblich und überall zu bekommen. Meistens sind diese sogar billiger als Eiernudeln und dazu noch 100% vegan.
  • Braten ohne Fett – Egal was Du braten wollen solltest: Es hat immer genug Fett um sich selbst zu braten. Nach dem erhitzen lösen sich so viele Fette von selbst, dass ein nachfetten mit Öl gar nicht mehr notwendig ist
  • Wasser – Sehr viel davon
  • Isotonischer Geheimtipp für lange Läufe – Wasser und Cola im Verhältnis 1:1 mischen. Dazu ein Teelöffel Salz.

Das ist ja sehr schön – aber wo ist der Proteinshake?
Wenn man sich so den Markt der Lebensmittel anschaut stellt man immer wieder fest: Alles was chemisch ist, löst auf die eine oder andere Art und Weise über kurz oder lang irgendwelche Krankheiten aus. Von daher kommt diese Pampe für mich gar nicht in Frage. Klar habe ich es auch ausprobiert, aber man kann auch Sand essen. Das hat den gleichen Effekt und hat nichts mehr mit Lebensqualität oder dem Genuss von Lebensmitteln im eigentliche Sinne zu tun. Das da oben sind alles meine bisher gesammelten Erkenntnisse. Und ihr wisst ja: Ich würde das alles nicht explizit empfehlen wenn ich nicht Erfolg damit gehabt hätte bisher.

Aus rechtlichen Gründen möchte ich hier noch einmal darauf aufmerksam machen, dass ich sportmedizinischer Laie bin und die Artikelreihe Hipsterfitness nur auf persönlichen Erfahrungswerten beruht. Für etwaige körperliche Schäden übernehme ich also keine Verantwortung.

Im nächsten Teil der Reihe geht es um körperliche Grundlagen: Ab wann kann ich mit was starten? Und wie viel kann ich mir zumuten? Außerdem gibt es einen Kurztest des Fitnessgames “EA Sports Active 2 – Personal Trainer” für die Wii. Wie immer hoffe ich der Artikel hat dir gefallen und konnte dir vielleicht die eine oder andere neue Erkenntnis bringen.

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Ich schreibe über das Social Web, Hipsterfitness, Netzpolitik und ab und zu triviales. Wer in mir einen Nazi vermutet ist des Lesens wohl nicht mächtig und sei auf die "Über mich und den Blog" Seite verwiesen.

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